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Peterborough, England, 2020

Bernadette Walker

Die 17-jährige Bernadette Walker verschwindet im Juli 2020 in Peterborough nach einem Streit.

Lesezeit etwa 12 Minuten

Worum es geht

Die 17-jährige Bernadette Walker lebt 2020 in Peterborough in einer großen, turbulenten Familie, studiert Fotografie am College und träumt von einem Leben anderswo. Am 18. Juli 2020 soll sie nach einem Streit mit ihrem Stiefvater aus dessen Auto gesprungen und davongelaufen sein, seither fehlt jede Spur von ihr. Ihre Eltern verteilen Flyer, geben Interviews und wenden sich über Facebook an die Öffentlichkeit. Doch ein Tagebuch, das die Polizei erst Wochen später findet, stellt den gesamten Fall auf den Kopf. Je tiefer die Ermittler in das Familienleben blicken, desto düsterer wird das Bild.

Peterborough mit der Kathedrale
Peterborough mit der Kathedrale. Foto: Fourinmybarn, CC0, über Wikimedia Commons.

Intro

Bernadette Walker hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Gerade erst hat sie mit ihrem Studium angefangen. Sie wohnt noch zuhause, aber träumt davon, irgendwann mal anderswo zu wohnen und richtig Karriere zu machen. Aber inmitten all dieser Träume verschwindet die Siebzehnjährige. Ihre Eltern befürchten erst einmal, dass Bernadette vielleicht ausgerissen ist. Aber die Wahrheit ist viel, viel grausamer.

Das Verschwinden von Bernadette Walker

Es ist 2020. Bernadette Walker ist siebzehn Jahre alt und lebt in Peterborough, einer malerischen Stadt im Osten Englands. Von Freunden wird sie Bea genannt. Die Teenagerin ist mit ihrer Schullaufbahn fertig und nun am College der Stadt eingeschrieben. Dort belegt sie Kurse in Fotografie. Sie ist also dabei, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Langfristig sieht sich Bernadette nicht in Peterborough – aber eine Karriere im kreativen Bereich ist vielleicht genau das Richtige, um irgendwann mal woanders Fuß zu fassen, vielleicht auch im Ausland. Aber erstmal muss sie das College durchziehen.

Peterborough ist Bernadettes Heimatstadt, also bleibt sie weiterhin bei ihren Eltern wohnen. Ihre Eltern, das sind die damals 37 Jahre alte Sarah Walker und ihr 50 Jahre alter Mann Scott. Scott ist nicht Bernadettes leiblicher Vater, aber Scott und Sarah sind schon lange ein Paar, Bernadette kennt ihn im Grunde ihr ganzes Leben lang. In frühen Berichten zu dem Fall wird Scott deshalb immer wieder als ihr Vater bezeichnet, dass sie nicht seine leibliche Tochter ist, ist für Außenstehende nicht zu spüren. Bernadette nennt Scott auch immer ihren ‘Dad’.

Die Kennenlern-Story zwischen Bernadettes Mutter Sarah und Scott ist ein bisschen kurios. Sarah ist zu diesem Zeitpunkt alleinerziehende Mutter von fünf Kindern und mit dem sechsten schwanger. Sie zieht in das Haus neben Scott und seiner damaligen Ehefrau Jill ein. Obwohl Scott verheiratet ist, fängt er eine Affäre mit Sarah an.

Die beiden kommen dann auch zusammen und bekommen zusammen vier weitere Kinder. Das jüngste Baby der Walkers kommt erst Anfang 2020 zur Welt. Damit hat Bernadette Walker also gleich neun Geschwister. Die Familie wohnt mit zwölf Leuten in einer von der Stadt finanzierten Fünfzimmerwohnung. Scott und Sarah leben 2020 auch noch zusammen, obwohl sie da wohl schon voneinander getrennt sind. Es geht im Hause der Walkers wohl ziemlich turbulent zu. Und vielleicht ist die Überraschung deshalb erst mal nicht allzu groß, als Bernadette verschwindet.

Am 18. Juli 2020 will Scott seine Stieftochter von einer Übernachtung bei seinen Eltern abholen. Im Auto geraten er und Bernadette aber in einen Streit. Als er kurz unterwegs anhält, springt Bernadette mit ihrem Rucksack aus dem Auto und läuft in Richtung Skaters Way. Binnen weniger Sekunden ist die Jugendliche verschwunden. Danach bekommen Bernadettes Eltern zwischendurch SMS von ihrer Tochter. Sie würde bei ihrem Ex-Freund übernachten. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli schreibt sie um kurz nach 1 Uhr, sie würde bald nach Hause kommen. Aber dort kommt sie niemals an.

Drei Tage, nachdem sie Bernadette zuletzt gesehen haben, melden Sarah und Scott die 17-Jährige bei der Polizei als vermisst. Sarah regelt das Ganze telefonisch. Sie räumt gegenüber dem Polizisten, mit dem sie spricht, sofort ein, dass Bernadette schon mehrfach von zuhause abgehauen sei. Dementsprechend sind sie unsicher, wie sie jetzt verfahren sollen. Der Polizist am Telefon rät Sarah dazu, auf jeden Fall eine Vermisstenmeldung aufzugeben, damit die Polizei entsprechende Suchmaßnahmen einleiten kann. Schließlich ist die vermisste Bernadette immer noch minderjährig.

Aber diese Suchmaßnahmen bleiben über Wochen hinweg erfolglos. Scott und Sarah entscheiden sich, an die Öffentlichkeit zu gehen. Die beiden gestalten zusammen Flyer und verteilen sie im ganzen Ort. Sarah Walker gibt auch Interviews, in denen sie sagt, wie sehr sie sich um ihre Tochter sorgt. Sie könne nicht mehr schlafen und nicht mehr essen, ihre Gedanken würden ständig um ihre Tochter kreisen. Sie hofft aber, dass Bernadette okay ist. Sarah äußert den Verdacht, Bernadette würde sich vielleicht bei zwielichtigen Freunden verstecken. Dass die 17-Jährige allein unterwegs ist, hält ihre Mutter für ausgeschlossen. Dafür sei Bernadette ein viel zu ängstlicher und vorsichtiger Mensch.

Sarah teilt ihren Suchaufruf auch auf Facebook. Sie hofft, über Social Media noch mehr Leute auf das Verschwinden von Bernadette aufmerksam zu machen. Bernadettes Stiefvater Scott zeigt sich auf Facebook ebenfalls besorgt. Er kommentiert unter einem Beitrag seiner Frau Worte, die sich direkt an die verschwundene Teenagerin richten: „Du kannst dir vorstellen, wie sehr wir uns beide Sorgen machen. Wir vermissen dich. Wir müssen wissen, dass du in Sicherheit bist. Wir lieben dich.“ Aber die Bemühungen von Sarah und Scott Walker sind nur eine Fassade.

Denn in Bernadettes Tagebuch steht etwas, das den gesamten Fall auf den Kopf stellt. Notizen zu einem Gespräch, das sie mit ihrer Mutter Sarah geführt hat. “Habe meiner Mum von meinem Dad und dem Missbrauch erzählt. Sie nannte mich eine Lügnerin und drohte, mich umzubringen, wenn ich zur Polizei gehe. Was ist das für ein Elternteil, der seinem eigenen Kind nicht glaubt? Sie sagte, dass die anderen Kinder wichtiger sind. Ich liebe es, mich unerwünscht zu fühlen. Im Moment fühle ich nichts, weil ich immer dachte, meine Mutter würde sich darum kümmern und alles würde verschwinden. Aber nein, er ist immer noch hier und sagt mir, ich hätte es erfunden.

Aber es ist in Ordnung, ich werde so tun, als wäre alles in Ordnung, bis ich von zu Hause weggehe, dann werde ich sie aus meinem Leben verbannen. Ich sage lieber, dass ich ein Waisenkind bin, als zu sagen, dass ich misshandelnde Eltern habe, die sich einen Dreck um mich scheren oder darum, was mit mir passiert. Wenn ich mutig genug wäre, hätte ich wahrscheinlich schon längst das Haus verlassen oder mich einfach umgebracht.”

Das Geheimnis

Das Gespräch, von dem Bernadette in ihrem Tagebuch schreibt, findet am 16. Juli statt. Also fünf Tage, bevor Bernadette als vermisst gemeldet wird. Aus ihrem Tagebuch geht hervor, was sie ihrer Mutter Sarah an diesem Tag erzählt hat: dass Sarahs Ehemann Scott, der für Bernadette eigentlich wie ein Vater ist, seine eigene Stieftochter missbraucht. Und zwar schon seit Jahren. Und nun hat Bernadette offenbar den Mut gefunden, sich ihrer Mutter anzuvertrauen. Ihr eigener Stiefvater soll sie mehrfach heimlich beim Duschen gefilmt und im Spielzimmer des Hauses der Walkers missbraucht haben.

Die Reaktion von Sarah ist allerdings die wohl unempathischste, die man sich von einer Mutter nur vorstellen kann. Sie kassiert Bernadettes Handy ein und schickt ihre Tochter erst mal für zwei Tage zu Scotts Eltern nach Werrington. Im Haus der Stief-Großeltern soll Bernadette sich dann erst mal ‘abregen’. Abgeholt wird sie am 18. Juli dann ausgerechnet von Scott. Also von dem Mann, gegen den Sarah zwei Tage zuvor schwere Anschuldigungen erhoben hat. Und genau an dem Vormittag, an dem Scott Bernadette abholt, wird sein Handy zwischen 11:23 Uhr und 12:54 Uhr ausgeschaltet. Direkt danach ruft Scott bei Sarah an, ihr Telefonat dauert neun Minuten.

Die Polizei vermutet, dass Scott Sarah anruft, um zu beichten, dass er Bernadette ermordet hat, und um zu besprechen, wie die beiden nun weitermachen wollen. Offenbar entscheiden sie sich dazu, Bernadettes Leichnam verschwinden zu lassen und so zu tun, als handele es sich um einen ganz normalen Vermisstenfall. Die beiden engagieren sich ja sogar öffentlich für die Suche nach Bernadette.

Zudem glaubt die Polizei, dass SMS, die nach dem 18. Juli noch von Bernadettes Handy verschickt wurden, in Wahrheit von ihren Eltern geschrieben wurden. Denn vielleicht ist euch im vorigen Kapitel etwas aufgefallen.

Ich habe euch ja erzählt, dass Bernadettes Eltern nach ihrem Verschwinden SMS von der 17-Jährigen bekommen haben. Ich habe euch aber auch erzählt, dass Sarah Bernadettes Handy konfisziert hat, bevor sie zu ihren Großeltern geschickt wurde. Bernadette kann ihr Handy also überhaupt nicht dabei gehabt haben, um diese SMS an ihre Eltern zu verschicken. Vielmehr haben Sarah und Scott diese Nachrichten selbst verfasst. Eben um zu vertuschen, dass Bernadette zu diesem Zeitpunkt schon gar nicht mehr gelebt hat und um weniger verdächtig auszusehen.

Alles steht und fällt mit diesem Tagebucheintrag – und den findet die Polizei erst Wochen, nachdem Bernadette verschwindet. Scott hatte ja erzählt, dass Bernadette am 18. Juli aus dem Auto gesprungen und mit ihrem Rucksack verschwunden sei. So weit, so plausibel. Allerdings wird Bernadettes Rucksack Wochen später von der Polizei in einer Garage gefunden, die Scotts Eltern in Walton angemietet haben. Und in dem Rucksack befindet sich eben Bernadettes Tagebuch, in dem sie auch die Anschuldigungen gegen ihren Stiefvater Scott thematisiert.

Und nachdem die Polizisten den Eintrag dazu lesen, zählen sie eins und eins zusammen und entwickeln den Tathergang, den ich euch gerade geschildert habe. Es passt einfach alles zusammen. Und lässt die Ermittler vom Schlimmsten ausgehen. In den 48 Stunden nach Bernadettes Verschwinden sind sowohl Scott als auch Sarah mehrmals zu dieser Garage zurückgekehrt. Das zeigen ihre Handydaten. Zudem haben beide sich mitten in der Nacht in Cowbit, einer ländlichen Gegend in Lincolnshire, aufgehalten. Eine Gegend, die leider der perfekte Ort wäre, um eine Leiche verschwinden zu lassen.

Am 14. September 2020 werden Sarah und Scott Walker festgenommen. Sie werden verdächtigt, ihre Tochter beziehungsweise Stieftochter Bernadette Walker umgebracht zu haben. Sie werden also des Mordes bezichtigt, obwohl Bernadettes Leichnam nie gefunden wurde.

Der Prozess gegen die Walkers

Die Polizei hat natürlich nach Bernadettes Leiche gesucht. Daran, dass die Teenagerin vielleicht doch noch am Leben ist, glaubt niemand mehr. Aber die Suche bleibt ergebnislos, obwohl Hundestaffeln, Polizeitaucher und große Suchtrupps eingesetzt werden. Die Anklageschrift gegen Scott und Sarah Walker wird also vorbereitet, ohne dass man die genaue Todesursache kennt. Trotzdem ist die Anklage ganz deutlich: Scott muss sich wegen des Mordes an Bernadette verantworten, außerdem wegen der Vertuschung von Beweisen. Wegen letzteren Punktes ist Bernadettes Mutter Sarah als Komplizin mitangeklagt.

Im Prozess gegen die Walkers tritt auch ein guter Freund von Bernadette auf. Er unterstützt die Annahme der Staatsanwaltschaft, wonach Scott seine Stieftochter jahrelang missbraucht habe. Denn Bernadette hat sich ihrem Freund Warren anvertraut. Sie hat ihm erzählt, dass Scott sie über einen Zeitraum von sieben Jahren immer wieder missbraucht habe. In der Nacht vom 18. auf den 19. Juli hat er über Bernadettes Instagram-Account eine DM bekommen. Darin schreibt Bernadette, sie habe sich die Geschichte mit ihrem Stiefvater nur ausgedacht, das würde gar nicht stimmen. Wie man nun vermutet, hat in Wahrheit entweder Scott selbst oder Bernadettes Mutter Sarah diese Nachricht verfasst. In einem verzweifelten Versuch, Scott zu decken.

Scotts Ex-Frau Jill gibt einer britischen Tageszeitung ein Interview. Sie berichtet, die Beziehung mit ihrem Ex sei extrem toxisch gewesen, und Scott habe auch sie regelmäßig missbraucht, sowohl verbal als auch sexuell. Mehrmals habe Scott ihr auch gedroht, sie umzubringen, sie anzuzünden oder ihr den Hals aufzuschlitzen. Noch krasser: Jill behauptet, Sarah habe sich einmal an sie gewendet. Sie soll Jill gefragt haben, ob sie Angst vor Scott haben müsse. Ob sie sich vorstellen könnte, dass er ihren Kindern etwas antun würde.

Jill sagt, sie wusste damals von der Affäre zwischen ihrem damaligen Mann Scott und Nachbarin Sarah. Sie habe förmlich gehofft, dass Sarah sie „von ihm erlösen würde“, wie sie es selbst ausdrückt. Jill selbst hat den Moment zur Flucht genutzt, als die örtliche Wohnungsbehörde die Wohnung von ihr und Scott renovierte. Über einen Anwalt ist Jill damals in einer städtischen Einrichtung für schutzbedürftige Erwachsene untergekommen und hat ein Annäherungsverbot für Scott erwirkt. Relativ bald danach muss Scott dann wohl offiziell mit Sarah zusammengekommen und bei ihr und ihren Kindern eingezogen sein.

Dieses Bild, das auch Ex-Frau Jill von Scott Walker zeichnet, deckt sich mit der Beweislage, die die Polizei darüber hinaus zusammenziehen konnte. Im Nachhinein gibt es viele Dinge, die förmlich nach Red Flags vonseiten Scotts schreien. Ende 2019 hatte Bernadette zum Beispiel mal einen Freund. Sie hat ein gemeinsames Foto von sich und ihm auf Facebook gepostet. Und ihr Stiefvater und späterer Mörder kommentierte darunter: „Jeder Junge, der dich küsst, sollte besser ein Bild von mir im Kopf haben“. Diesem Kommentar hat er dann auch direkt ein gestelltes Foto beigefügt, auf dem er seine Fäuste kämpferisch vor sein Gesicht hält.

Zudem war Scott wohl ein richtiger Hochstapler. Auf seinem LinkedIn-Profil hat er angegeben, einen amerikanischen Uni-Abschluss zu haben, den er in Wahrheit nie gemacht hat. Tatsächlich hat er sich mit Gelegenheitsjobs durchgeschlagen und war immer wieder mal länger arbeitslos. Trotzdem soll er auch oft mit einer Mütze herumgelaufen sein, auf der groß „POLICE“ stand. Auf Social Media behauptet er, professioneller Experte für Glücksspiele und Hunderennen-Wetten zu sein.

Auch ein Bruder von Bernadette, der zwei Jahre ältere Anthony, unterstützt die Aussagen gegen Scott. Scott sei jedem der Kinder gegenüber gewalttätig gewesen, wenn nicht körperlich, dann verbal. Er habe sich 2020 geweigert, aus dem Haus auszuziehen, obwohl Sarah ihn eigentlich nicht mehr da haben wollte. Irgendwie ist es vor diesem Hintergrund noch unbegreiflicher, dass Sarah ihre Tochter nach den Missbrauchsvorwürfen nicht unterstützt und später sogar geholfen hat, die Ermordung von Bernadette zu vertuschen. Genau dafür wird Sarah Walker auch schuldig gesprochen.

Sarah wird der Rechtsbeugung für schuldig befunden und zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Scott bekommt lebenslänglich. Davon wird er mindestens 32 Jahre absitzen müssen, bevor er ein Bewährungsgesuch einreichen kann. Zu diesem Zeitpunkt wäre er dann bereits 82 Jahre alt. Da die Lebenserwartung für Männer in England bei knapp 79 Jahren liegt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Scott Walker so oder so den gesamten Rest seines Lebens in Haft bleibt.

Obwohl Scott weiß, dass er das Gefängnis wahrscheinlich nie verlassen wird, sagt er der Polizei übrigens nie, wo Bernadettes Leichnam ist. Obwohl er ohnehin in einer Lage ist, die aus seiner Sicht eigentlich kaum schlimmer werden kann, hat er nicht einmal so viel Respekt vor Bernadette, dass er ein anständiges Begräbnis ermöglicht. Dieses Geheimnis wird er leider mit ins Grab nehmen. Denn im Dezember 2023 verstirbt Scott Walker im Gefängnis. Er hat Berichten zufolge schon länger eine Reihe gesundheitlicher Probleme gehabt.

Outro

Fälle wie der von Bernadette Walker gehen einem immer besonders nahe – Fälle, in denen Kinder von den Personen hintergangen werden, die sie eigentlich hätten beschützen sollen. Bernadette war nicht nur in ihrem eigenen Zuhause nicht sicher – als sie den Mut aufgebracht hat, sich ihrer Mutter anzuvertrauen, hat diese ihr offenkundig nicht einmal geglaubt. Das muss für die Jugendliche schrecklich gewesen sein. Und am Ende konnte man ihr nicht einmal eine würdevolle Bestattung ermöglichen.

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Quellen

  1. Chilling twist after parents' public appeal to find missing daughter Yahoo, 2020
  2. Man jailed for life for murdering 17-year-old Bernadette Walker over sex abuse claims The Independent, 2021
  3. Man who killed stepdaughter Bernadette Walker dies in jail without revealing where he left Peterborough teenager's body Peterborough Telegraph, 2024
  4. Peterborough murder inquiry search for Bernadette Walker continues BBC, 2020
  5. Bernadette Walker Murder Trial: Teenager’s friend suspected messages from Bernadette’s phone were from her mum Peterborough Telegraph, 2021
Fallakte
Orte
Peterborough, Werrington, Walton, Cowbit, Lincolnshire
Region
England
Land
Großbritannien
Jahr
2020
Status
Teilweise geklärt
Fallart
Tötungsdelikt, Vermisstenfall, Familie & Partnerschaft, Kinder & Jugendliche
Personen
Bernadette Walker, Scott Walker, Sarah Walker, Jill, Warren
Lagekarte
Kartendaten: Natural Earth